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„Schone fremde Freiheit – und zeige deine eigene!“
nach Friedrich Schiller Hugoldsdorf. Mitten im tiefsten Osten - irgendwo zwischen Rostock und Stralsund, ein kleines 150 Seelen Dorf. Wie in vielen Dörfern dort, gibt es auch in Hugoldsdorf ein Gutshaus – von allen „das Schloss“ genannt. Dieses wurde 2006 von Gottfried aus Hamburg gekauft – frei gekauft. Das heißt zum einen, es gehört ihm, so wie es ist. Keine Schulden, keine Kredite, keine Firmen oder sonst etwas hängt finanziell noch dran. Und zum anderen ist es räumlich und gedanklich frei – eben ein Freiraum. So war es von ihm gedacht: eine Kulturbaustelle, die auf das wartet, was kommen soll. Und das kam: Unter anderem im August 2007 mit Friedel Reinhardt, Maria Veron und Florian Lück. Seit 2003 arbeiten sie daran, "die Fundamente unserer Gesellschaft, insbesondere die sozialen Grundlagen von Schule, in den Tiefen und Breiten des menschlichen Seins zu erforschen" – so formulieren sie selbst es. Dazu organisierten sie unter dem Namen "captura" drei große Tagungen mit Schülern. Danach war klar, es braucht ganz dringend eine neue und andere Form von Schule. Und es war klar, dass das eine Lebensaufgabe ist – wie auch immer es sich konkret entwickeln würde. In einem 90-minütigen Essay- / Dokumentarfilm wollen wir von diesem Experiment erzählen. Bereits seit 2005 begleiten wir die 2003 begonnene Reise der Drei. Dabei wurde der Wunsch, in einem Film erlebbar zu machen, was die Herausforderung "Freiraum" konkret heißt, immer größer. Seit August 2010 sind wir einmal im Monat zum Filmen in Hugoldsdorf, um im Herbst 2011 mit dem Schnitt zu beginnen und im Sommer 2012 den Film präsentieren zu können. Unterstützt werden wir dabei von Konstantin Rethmann, der die Musik komponiert und realisiert. | ![]() |
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